Gefahren & Selbstverteidigung2019-11-08T13:20:30+01:00

Schutztipps für Kinder – Gefahrenbewusstsein & Selbstverteidigung

Wie Kinder ein natürliches Gefahrenbewusstsein entwickeln und entsprechend handeln

Gefahr erkannt, Gefahr gebannt

Das Leben ist schön! So soll es sein, so soll es bleiben. Doch neben all der tollen Dinge, die die Kindheit bereichern, sind ein vorausschauender Blick und das Bewusstsein für potentielle Gefahren ebenso wichtig. Schließlich möchten wir uns weiterhin wohlfühlen und gesund bleiben. Risikosituationen gibt es dabei nicht nur im Straßenverkehr, sondern auch in anderen Bereichen des Alltags. Beispielsweise im sozialen Umfeld, auf dem Schulhof, im Verein oder beim freien Spiel in und außer Haus. Selbstvertrauen und ein natürliches Distanzverhalten sind grundlegende Bausteine für ein gutes Gefahrenbewusstsein.

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Im Hier und Jetzt

Das natürliche Gefahrenbewusstsein hilft nur, wenn es im passenden Moment Alarm schlägt. Grundsätzlich ist diese Fähigkeit bei jedem Menschen vorhanden – denken wir nur daran, wie konzentriert wir sein können, wenn uns etwas brennend interessiert. Durch die mediale Ablenkung und die Informationsflut, der wir täglich ausgesetzt sind, rücken Instinkt und Achtsamkeit jedoch immer weiter in den Hintergrund. Die Tipps auf dieser Seite holen sie zurück an die Oberfläche  – für ein sicheres und glückliches Leben im Hier und Jetzt.

Selbstverteidigung für Kinder – Nicht! Mit! Mir!

Auch Kinder können sich wehren – altersgerechte Tipps & Tricks

Kinder sind ihren potentiellen Angreifern körperlich meist unterlegen. Größere suchen sich gern Kleinere, Stärkere die Schwächeren und eine Gruppe pickt sich Einzelpersonen heraus. Erwachsenen gegenüber haben Kinder erst recht keine Chance – sollte man meinen. Doch jeder kann sich in gewissem Rahmen gegen Handgreiflichkeiten wehren. Nicht mit reiner Muskelkraft, sondern mit Tricks und Köpfchen.

Befreiung, Alarm & Co.

Die erste Wahl ist selbstverständlich, brenzlige Situationen und Gewalt zu umgehen. Mit einer ordentlichen Portion Selbstvertrauen und dem richtigen Gefahrenbewusstsein stehen die Chancen darauf sehr gut. Kommt es trotz aller Prävention aber doch zu körperlichen Übergriffen, müssen Kinder sich befreien und den Angriff abwehren – denn niemand hat das Recht, ihnen weh zu tun. Hierbei ist ein Mix aus mehreren Dingen gefragt: Lautstärke, Gegenwehr und Hilfe holen.

Übung macht den Meister – beim Gefahrenbewusstsein und in der Selbstverteidigung

Natürlich schlüpfen Kinder nicht problemlos aus festen Griffen heraus und treten ihrem Gegenüber zielgenau vors Schienbein, weil sie einen Artikel darüber lesen oder ein YouTube-Video dazu anschauen. Nur durch Übung und regelmäßiges Wiederholen automatisieren sie die Techniken und können sie im Ernstfall richtig anwenden. Auf dieser Seite stellen wir in unseren Beiträgen verschiedene Möglichkeiten vor (Schutzblöcke, Befreiungen aus Griffen, Abwehrtechniken) und wie Kinder sie (gemeinsam mit den Eltern oder Geschwistern) zu Hause trainieren können.