Häusliche Gewalt2020-04-20T11:58:32+02:00

Häusliche Gewalt – Hilfsangebote

Häusliche Gewalt: Wenn die Wohnung zur Gefahr wird

Häusliche Gewalt – die Wohnung als Gefahrenzone

In den eigenen vier Wänden sollten Frauen sich sicher und geborgen fühlen – wenn nicht dort, wo dann? Häusliche Gewalt in jeder Form, meist ausgehend vom (Ex)Ehemann oder dem Lebenspartner, nimmt ihnen diesen Rückzugsort. Eine Situation, die für Betroffene nicht nur körperlich, sondern auch seelisch sehr belastend ist, zumal ein Großteil der Täter sich nach außen hin freundlich und friedfertig gibt. Das können sie phasenweise auch innerhalb der Beziehung sein – bis zum nächsten Gewaltausbruch. Oft entschuldigen sie sich später und zeigen sich reumütig, leider hält dieser Zustand meist nicht lange an. Die extremen Schwankungen machen es vielen Frauen besonders schwer, aus dem Teufelskreis der immer wiederkehrenden Gewalt auszubrechen. Ein Entkommen erscheint nahezu unmöglich, sind die Ängste vor dem, was danach auf sie zukommt, doch zu groß.

Kinder leiden mit

Kinder leiden ebenfalls extrem unter der gewalttätigen Situation, selbst wenn sie persönlich nicht aktiv angegangen werden, sondern der überwiegende Teil der Wut sich auf die Mutter bezieht. Angstzustände, Schlaflosigkeit und Konzentrationsstörungen sind oftmals eine direkte Folge. Häufig tragen sie die Erlebnisse ihr Leben lang mit sich herum, was sich negativ auf ihre Gesundheit, Lebensqualität und die Beziehungsfähigkeit auswirken kann.

Häusliche Gewalt stoppen

Immer mehr Frauen zeigen ihre (Ex)-Partner an und nehmen Hilfe in Anspruch. Doch weiterhin ist es nur ein Bruchteil der tatsächlichen Fälle – die Dunkelziffer ist hoch. Viele professionelle Anlaufstellen wie das Hilfetelefon, der Weisse Ring und örtliche Frauenhäuser bieten auf dem Weg in die Freiheit ihre Unterstützung an. Kinder und Jugendliche finden bei der Nummer gegen Kummer Hilfe und ein offenes Ohr für ihre Sorgen.