Morgens unausgeschlafen frühstücken, in letzter Minute den Schulweg entlanghetzen und mit dem Klingeln gerade noch eben den Klassenraum erreichen – das kennt ein Großteil der Schüler(innen) nur zu gut. In vielen Familien gehört dieser Schulstress wie selbstverständlich zum Alltag. Doch das muss er nicht, denn es gibt andere Wege.

Entspann dich mal – Tipps zum Umgang mit Schulstress
Schüler stehen heute oft unter großem Schulstress und Druck – schließlich geht es um ihre Zukunft. Foto: djd / Studienkreis / Michael Printz

Die Alternativen sind denkbar einfach, doch die Umstellung des einmal gelernten Verhaltens schwer. Aber es lohnt sich, die Sache anzugehen und eine Verhaltensumstellung Schritt für Schritt herbeizuführen. Mit ein bis zwei Stunden mehr Schlaf wäre das frühe Aufstehen beispielsweise ein weniger großes Problem und die Schüler kämen entspannter in der Schule an. Mit einem sinnvollen Tagesablauf können wir Eltern unseren Nachwuchs auf dem Weg zum Schulerfolg auch von zu Hause aus unterstützen. Routinen geben Sicherheit. In der kostenlosen Broschüre „Schluss mit dem Schulstress!“  finden wir unter anderem Tipps für einen geordneten und notenfreundlichen Alltag.

Redaktionsempfehlung für Schulkinder und Jugendliche:
Schreibwaren für die Schule *
Schulranzen und Rucksäcke *
Lernhilfen *
Ausreichend Schlaf und ein geregelter Tagesablauf reduzieren den Schulstress
Gemeinsames Lernen und der Austausch mit Mitschüler(innen) kann den Alltag erleichtern und den Schulstress senken. Foto: djd / Studienkreis

Die Dosis an Schulstress entscheidet

Ein wenig Schulstress ist normal und wünschenswert, denn er versetzt Kinder- und Jugendliche in die Lage, voll bei der Sache zu sein und gute Leistungen abzurufen. Ein Kapitel der Broschüre erklärt, was es mit Stress auf sich hat. Wann ist er gesund und ab welchem Zeitpunkt wird er zur gesundheitlichen Gefahr? Alles hängt davon ab, wie vielen Belastungen die Schüler(innen) wie lange ausgesetzt sind. Vorübergehend hilft er, alle Ressourcen zu mobilisieren. Langfristig und andauernd wird er aber zum ernst zu nehmenden Risiko. Es kommt also auf die Dosis an und darauf, dass sich die Kids zwischendurch immer wieder entspannen können.

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Thomas Momotow vom Nachhilfeinstitut Studienkreis wägt ab: „Jedes Kind reagiert anders auf Druck. Die einen sind schnell gestresst, die anderen sind besser gegen Stressauslöser gewappnet.“ Wichtig ist auch zu prüfen, welcher Lebensbereich das Kind belastet: Sind es die Leistungserwartungen der Lehrkräfte, die der Eltern oder sogar die des Kindes selbst? Spielen Konflikte im Freundeskreis oder in der Familie eine Rolle? Steckt Mobbing dahinter? Oder sind mehrere solcher Faktoren gemeinsam für den Stress verantwortlich? In jedem Fall hilft es, wenn die Schüler sich mit dem Thema Stress altersgerecht auseinandersetzen und lernen, runterzukommen und sich zu entspannen.

Quelle: djd / Studienkreis GmbH

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